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Lessing reagierte mit seinem letzten Werk auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit. Ort der Handlung ist Jerusalem um 1190, zur Zeit des dritten Kreuzzugs, eine Stadt, in der Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinandertreffen. Im Mittelpunkt des Stücks steht die berühmte Ringparabel, die sich um die Frage dreht, welche der drei großen Weltreligionen die wahre sei. Nathans Antwort, der zufolge keiner der monotheistischen Religionen der Vorzug gegeben werden kann, hat an Aktualität bis heute nichts verloren.
Damit das tolerante Miteinander keine Utopie bleibt - Schülerinnen und Schüler können in die Inszenierung integriert werden.
Bei der Entwicklung des Regiekonzeptes spielten für Regisseur Andreas Hueck Jugendliche von Anfang an eine große Rolle. Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen, werden im Rahmen eines einwöchigen intensiven Workshops (Theater als Erfahrungsraum – partizipatives Zusatzangebot) in die Inszenierung eingebunden und stehen gemeinsam mit den professionellen Protagonisten in einer Vorstellung, dem Abschluss und Höhepunkt des Projektes, auf der Bühne.
Bei den Proben werden einige autonome Szenen entwickelt, die das Geschehen zwischen den handelnden Figuren Lessings kommentieren und begleiten, sie zugleich in unsere Zeit übersetzen, auch finden Interaktionen mit den Schauspielern direkt statt. Ein muslimisches Morgengebet, eine jüdische Hochzeit, eine jüdische Beerdigung und eine katholische Erstkommunion werden auf der Bühne nachgezeichnet, jeweils von für den Ritus typischer Musik begleitet. Diese zunächst vereinzelten musikalischen Elemente vereinigen sich im Schlussbild zu einem gemeinsamen Ensemble.
„Echt krass! Theater4You“ startet mit einem intensiven Schulprojekt in die neue Saison. Achtzehn Schülerinnen und Schüler der internationalen Klasse und des Kurses „Darstellen und Gestalten” wirken an der außergewöhnlichen Inszenierung mit. In einem einwöchigen Workshop arbeiten die Jugendlichen nun gemeinsam mit den Profi-Schauspielern vom Theater „Poetenpack“. Am Dienstag, 26. September, ist das Ergebnis um 10 Uhr zu sehen.“
„Wahrheit und die Sehnsucht nach einer friedlichen Welt sind somit die bewegenden Themen des Stücks. Auch die Profis und die Nachwuchstalente harmonieren perfekt in ihrer Zusammenarbeit. Ihre Szenen gleiten untermalt von Musik nahtlos ineinander über.“
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- Benötigte Raummaße (B / T / H ): mind. 10 m breit und 10 m tief, 3 m hoch | Es werden 5 Wände à 1,25 m aufgebaut; diese bilden die Rückwand.
- Aufbauzeit: 5 Stunden
- Abbauzeit: 3 Stunden
- Anzahl Darsteller:innen: 9
- Anzahl Techniker:innen: 1
- Anforderungen Beleuchtung: mindesten 24 Dimmerkanäle á 2,5 kW (DMX512), Lichtpult mit mindesten 24 Kanälen (DMX 512), Das Theater bringt ein ETC Smartfade mit, mit dem die Show gefahren wird | Apparate: 2 x FR 2kW inkl. Torblende & Filterrahmen, 4 x 1kw Profiler, 18 x FR/PC 1kW inkl. Torblende & Filterrahmen, 9 x Par 64 CP 61/62 mit Filterrahmen
- Anforderungen Ton: 2 Monitore hinter der Rückwand des Bühnenbildes für Einspieler, 1 Klinkenstecker am FOH, Tonverstärkung ist unter normalen Rahmenbedingungen nicht erforderlich
- Anforderungen Video: /
- Anforderungen Raum: Verdunklung
- max. Zuschauer:innenzahl: 600
- Kontakt: Katharina Dembski | Gastspielakquise & Disposition
- TELEFON: 0176 452 98 974
- E-MAIL: k.dembski@theater-poetenpack.de
- WEBSITE: https://www.theater-poetenpack.de/
- LINK Instagram: https://www.instagram.com/theater_poetenpack/?hl=de
- LINK Facebook: https://www.facebook.com/theater.poetenpack/?locale=de_DE
- LINK Vimeo: https://vimeo.com/poetenpack