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9/12/18
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25.09.2025

Eine junge Frau und ihre Familie beziehen für drei Monate ein idyllisches Landgut. Die Frau leidet unter einer nervösen Niedergeschlagenheit, diagnostiziert und behandelt von ihrem Mann John. John ist Arzt und er weiß, die Ruhe auf dem Land wird seiner Frau guttun - wenn sie sich schont, so viel wie möglich ruht und so wenig wie möglich nachdenkt. Also liegt sie Tag und Nacht in ihrem Schlafzimmer und betrachtet die unharmonische Einrichtung, die vergitterten Fenster und die scheußliche, gelbe Tapete. Doch nach längerer Beobachtung merkt sie, dass mit der Tapete etwas nicht stimmt - ihre wirren Muster sind nicht nur unruhig, sondern wandelbar und scheinen etwas Darunterliegendes zu verstecken.

Basierend auf der autobiografisch geprägten Kurzgeschichte “Die gelbe Tapete” (1892) von Charlotte Perkins. Als bedeutendes Werk des frühen US-amerikanischen Feminismus ist die Geschichte nicht nur ein Spiegelbild ihrer Zeit, sondern wirft darüber hinaus ein Licht auf unterdrückende Strukturen im Umgang und der Behandlung psychischer Erkrankungen von Frauen. Ein Stück über patriarchale Strukturen in der Behandlung psychischer Erkrankungen von Frauen und ein Wagnis zur Selbstermächtigung.

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