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German
Mit seinem Roman »Die drei Musketiere«, den Alexandre Dumas in Fortsetzungen in der französischen Zeitung »Le Siècle« 1844 veröffentlichte, errang der Dichter Weltruhm. Recht bald wurde der Stoff um die Abenteuer der vier Freunde auch für die Bühne und seit den 20er Jahren für den Film entdeckt. Die spannende Handlung im historischen Kontext des vorrevolutionären Frankreichs, die differenziert gezeichneten Protagonisten, die rasanten Kampfszenen und die einprägsamen, zum Teil von scharfem Witz geprägten Dialoge boten sich seither für ein höchst amüsantes szenisches Spektakel an.
In der Fassung des Theater Poetenpack wird die Geschichte von D‘Artagnan erzählt, den es aus der verschlafenen provinziellen Gascogne ins Zentrum der Nation, nach Paris zieht. Dort will er sich in politisch verworrenen Zeiten als Musketier auf der Seite von König Ludwig XIII. gegen die intriganten Geschäfte des Kardinals Richelieu und seiner geheimnisvollen Spionin Lady de Winter einsetzen. Zunächst, nicht ohne Probleme, muss er seine drei Mitstreiter in Duellen kennenlernen, die aber dann mit ihm im Laufe der Geschichte das erfolgreiche Quartett bilden. Ihr Motto für den gemeinsamen Kampf: »Einer für alle – Alle für einen!«
Natürlich nicht ohne ironische Distanz zum klassischen Mantel-und-Degen-Drama und mit Augenzwinkern präsentiert das Theater Poetenpack mit einer kleinen Schar von Darsteller*innen das historische Heldenpanoptikum
„Es werden Degen geschwungen, wippen knallbunte Federn an breitkrempigen Hüten, wehen weite weiße Hemdsärmel im Gefechtsgetümmel, und die eine oder andere Ehrenrettung wird auch angestrebt. Aber: Die Fassung und die Regie zu diesem Stück stammt von Sonja Wassermann. Die hält sich zwar in groben Zügen erzählerisch an Dumas’ Geschichte, bewahrt sie aber vor Kraftmeierei, Männerklüngelei und Heldentümelei. Wassermann rettet die Geschichte ins Heute. […]
Die sprichwörtliche Vierte Wand Richtung Publikum ist hier vor allem zum Durchbrechen da, Nikolai Arnold als perückengekröntes Riesenbaby Louis XIII. vorneweg […]
Wie wenig gelungenes Sommertheater braucht, zeigt auch die Bühne von Janet Kirsten: nur einen Steg in die ersten Reihen und ein paar weiße Vorhänge. In denen kann man sich verbergen, verwurschteln und der Wind kann pittoresk damit spielen.
Umso mehr Platz bleibt für die Spielenden und ihre Power, ihre wirbelnden Degen, ihren Witz, und ja, sogar ihren Schmerz.“
„Die sieben gut aufgelegten Darsteller schlüpfen in jeweils mehrere Rollen. Und das mit Verve und jeder Menge Situationskomik, die sich aus dem Hier und Jetzt ableitet. […]
Max Kroll, Nikolai Arnold, Stefan Wilde, Clara Devantié, Ole Pampuch, Mirja Henking und Marie Luise Stahl stürmen mit ungebremster Leidenschaft durch das aus weißen, verschiebbaren Vorhängen bestehende Bühnenbild.[…]
Das Publikum goutiert das Geschehen auf der Bühne mit vielen Lachern und getuscheltem „Herrlich!“[…] Gesungen wird viel im Stück – mehr fröhlich als Oper.[…]
Die Mimen reizen ihre Rollen weidlich aus, überzeichnen die Charaktere mit viel Ironie und liebevollem Augenzwinkern. Das macht in jeder Minute Spaß. Zumal man – trotz hinlänglich bekanntem Plot – nie sicher sein kann, was als nächstes passiert.“
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- Benötigte Raummaße (B / T / H ): Mind. 8 Meter breit / 8 Meter tief / 3 Meter hoch; Schwarze Aushänge (Gassen), Operafolie als Backdrop | auch Open Air geeignet
- Aufbauzeit: 6 Stunden
- Abbauzeit: 4 Stunden
- Anzahl Darsteller:innen: 8
- Anzahl Techniker:innen: 2
- Anforderungen Beleuchtung: Front mind. 10 Apparate, vorzugsweise LED Fresnel RGB-fähig, Portal mind. 10 Apparate vorzugsweise LED Fresnel RGB-fähig, Backlight 4 LED – Rampen-RGB-fähig
- Anforderungen Ton: Tontechnik ist unter normalen Rahmenbedingungen nicht erforderlich.
- Anforderungen Video: /
- Anforderungen Raum: Verdunklung
- max. Zuschauer:innenzahl: 600
- Kontakt: Katharina Dembski | Gastspielakquise & Disposition
- TELEFON: 0176 452 98 974
- E-MAIL: k.dembski@theater-poetenpack.de
- WEBSITE: https://www.theater-poetenpack.de/
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